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Mittwoch, 11. Februar 2026

Bei dichtem Verkehr auf der BAB 8 musste eine Vollbremsung gemacht werden, weil die Batterie des LKW Feuer fing. Die Bremsleitungen schmolzen durch.

  • Nachrichten Kategorien, Freie Fotografen, TV & Video, Einsatzdokumentationen
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  • Vogling gemeinde Siegsdorf
  • Erstellt von Ferdinand Dörfler-Farthofer

Die Feuerwehr verhindert Vollbrand.

 

Diese Fahrt als Berufskraftfahrer wird dieser LKW-Lenker wohl sein ganzes Leben nicht mehr vergessen: Bei voller Fahrt blockieren plötzlich die Bremsen des vollbeladenen Sattelzugs. Ebenso fällt der gesamte Strom aus, sodass das Fahrzeug bei rund 90 km/h auf der Autobahn in nur 35 Metern zum Stehen kommt. Es ist enormes Glück, dass die nachfolgenden LKW, die im dichten Kolonnenverkehr von Salzburg in Richtung München unterwegs waren, nicht auffuhren. Etliche weitere LKW mussten ebenfalls eine Notbremsung machen, um Unfälle zu vermeiden.
Der Lkw-Lenker schilderte später: „Ich bin nur noch raus mit meinem Grantisimo, meinem achtjährigen Pudel, der mich immer auf den Fahrten begleitet.“

Ich habe nur noch geschaut, dass ich hinter die Leitschiene komme. Viele Kollegen haben echt einen Schutzengel gehabt und konnten meinem Lkw noch gerade rechtzeitig ausweichen. Kein Strom bedeutet auch, dass keine Warnblinker funktionieren und einfach nichts mehr geht. Als ich hinter der Leitschiene stand und die Polizei anrief, sah ich, wie Flammen aus dem Batteriekasten am Heck meines Lkws unter dem Sattelauflieger schlugen.

Die Polizei-Einsatzzentrale schickte sofort die Feuerwehren der Region los, und die ersten eintreffenden Kräfte konnten das Feuer unter schwerem Atemschutz löschen. Gerade noch rechtzeitig, um ein Übergreifen der Flammen auf den Auflieger zu vermeiden.

Der Lkw musste anschließend aufwendig geborgen werden. Das größte Problem dabei waren die verbrannten Brems- und Stromleitungen des Aufliegers, denn dessen Bremsen ließen sich nicht mehr lösen. Es waren aufwendige Arbeiten nötig, um diesen wieder rollfähig zu bekommen.

 

Erst bei einbrechender Dunkelheit gelang es, den verunfallten Lkw von der Autobahn zu schleppen. Dazu wurde der gesamte Zug aus Abschleppfahrzeugen von hinten zusätzlich durch ein Sicherungsfahrzeug abgesichert.
Es entstand ein erheblicher Schaden an dem über neun Jahre alten LKW mit mehr als 700.000 Kilometern auf dem Tacho.

Die Autobahnmeisterei sicherte die Unfallstelle ab und reinigte die Fahrbahn nach der Bergung des Lkws. Die Feuerwehren Neukirchen, Teisendorf und Vogling waren mit rund 45 Einsatzkräften im Einsatz.

Aufgrund des Lkw-Brandes bildete sich ein Rückstau, der zeitweise eine Länge von zehn Kilometern aufwies.

Die Autobahnpolizei hat den Unfall aufgenommen. 

 

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