Die Polizei kontrolliert.
Seit Stunden heißt es auf der BAB 8 München-Salzburg Stop and Go. Der Verkehr der Urlauber aus dem Norden, die in Richtung Süden wollen, nimmt seit den frühen Morgenstunden nicht ab. Ein Fahrzeug nach dem anderen, ein Wohnwagen nach dem anderen.
Gegen 11 Uhr hieß es im Verkehrsfunk, dass es zwischen den Anschlussstellen Siegsdorf/Traunstein und dem Walserberg-Grenzübergang nach Österreich zu einem Zeitverlust von 54 Minuten wegen zähfließenden Verkehrs kam. Das bedeutet, dass die Fahrzeuglenker für dieses Teilstück, das knapp 45 km lang ist, so lange brauchten, wie sie sonst für zwei Drittel der Strecke von Salzburg nach München benötigen.
Für die Anrainer ist das eine extreme Belastung, denn Tausende ignorieren die Abfahrtsverbote.
Die Kreisstraßen, Bundesstraßen und Ortsdurchfahrten entlang der Autobahn platzten regelrecht aus allen Nähten. Zwei Radfahrerinnen schilderten, dass sie echte Angst haben, denn auf der Kreisstraße zwischen Piding und Anger ist es mit den vielen Autos lebensgefährlich.
Seit Monaten beklagen sich die Anwohner und die Polizei versucht, wie in Anger, den Verkehr gar nicht erst abfahren zu lassen, doch an anderer Stelle fahren dann wiederum welche von der Autobahn ab.
Der ADAC und die anderen Automobilclubs rechnen noch bis in die Abendstunden mit dem extrem hohen Verkehrsaufkommen auf der BAB 8 und der Tauernautobahn.
Impressionen entlang der Autobahn von Anger bis zur Tauernautobahn hier bei AKTIVNEWS.
