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Freitag, 9. Oktober 2026

Horror-Crash: Motorradfahrer will überholen und rammt entgegenkommenden Biker – beide in Flammen

  • Nachrichten Kategorien, Freie Fotografen, TV & Video, Einsatzdokumentationen
  • Meldungs-ID:9fbf2eb4-f923-4f06-a2c9-ba4b6fbb7f96
  • Ising
  • Erstellt von Ferdinand Dörfler-Farthofer

Ersthelfer löschen brennende Biker.

 

Schrecklicher Unfall auf der Kreisstraße 2093 von Ising am Chiemsee Richtung Tabing. 
Ein 64-jähriger Biker mit einer schweren BMW-Enduro wollte einen vor ihm in der kurvenreichen Strecke fahrenden SUV überholen.
Genau in dem Moment, als er ausscherte, kam ihm ein 44-jähriger Mann aus dem Landkreis Rosenheim mit seiner Aprilia-Straßenrennbike entgegen. 
Beide hatten keine Chance, den anderen rechtzeitig zu erkennen, und kollidierten unvermittelt.
Dabei rissen die Treibstofftanks der Motorräder auf und übergossen die Biker mit Treibstoff.

Die Motorräder schleuderten nach der heftigen Kollision auf die Fahrbahn und blieben dort liegen. 
Durch die Kollision standen die Motorräder und die Biker sofort in Flammen. 
Anwohner, die den Unfall hörten, eilten sofort los, löschten die brennenden Männer und begannen, die Flammen der Motorräder zu löschen. Beim Eintreffen der Feuerwehr waren die Motorräder bereits gelöscht, so der Einsatzleiter der Feuerwehr Ising.

Zusammen mit einem Großaufgebot an Rettungskräften und der Besatzung eines zweiten Rettungshubschraubers kämpfte er um das Leben der beiden Männer. Jedoch verloren sie diesen Kampf für den 44-jährigen Mann aus dem Landkreis Rosenheim, dessen Verletzungen so schwer waren, dass er sie nicht überlebte.

Der 64-Jährige wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen (Polytrauma) in ein Klinikum geflogen.

Die Staatsanwaltschaft Traunstein beorderte einen Sachverständigen an die Unfallstelle, um den genauen Unfallhergang zu klären. Eine Obduktion des Verstorbenen wurde angeordnet, ebenso die Sicherstellung der Unfallfahrzeuge für ein unfallanalytisches Gutachten.


Die Beamten vor Ort lobten die Ersthelfer ausdrücklich. Sie haben durch ihr Handeln wohl zumindest das Leben eines der Biker gerettet und auch versucht, den zweiten Verunglückten zu retten.

An beiden Motorrädern entstand ein Totalschaden, der auf rund 25.000 Euro geschätzt wird. 
Die Fahrzeuge mussten mit einem Kran geborgen und abgeschleppt werden.

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Polizei PM 

Die Bayerische Polizei - Ein Toter und ein Schwerverletzter nach Frontalzusammenstoß von Motorrädern

Ein Toter und ein Schwerverletzter nach Frontalzusammenstoß von Motorrädern

CHIEMING, LKR. TRAUNSTEIN. Am Mittwoch, 23. September 2026, kam es auf der Staatsstraße 2093 im Gemeindebereich von Chieming zu einem folgenschweren Zusammenstoß von zwei Motorrädern. Ein 44-Jähriger verstarb, der 64-jährige Unfallgegner kam schwerverletzt in eine Klinik. Ein Sachverständiger unterstützt jetzt die zuständige Polizeiinspektion Traunstein bei der Rekonstruktion des Unfallhergangs.  

Zu dem Verkehrsunfall mit tragischem Ausgang kam es am Mittwochnachmittag (23.09.2026) gegen 14:45 Uhr im Gemeindebereich von Chieming. .

Zur Unfallzeit fuhr ein 64-jähriger Mann aus dem Landkreis Mühldorf am Inn mit einem Motorrad BMW auf der Staatsstraße 2093 von Truchtlaching kommend in Richtung Seebruck. Er beabsichtigte, ein vor ihm fahrendes Fahrzeug zu überholen und scherte auf die Gegenfahrspur aus. Dabei übersah er offenbar einen entgegenkommenden 44-Jährigen aus dem Landkreis Rosenheim, der ebenfalls mit einem Motorrad Aprilia unterwegs war und es kam zu einem Frontalzusammenstoß. Der 44-Jährige erlitt dabei tödliche Verletzungen und verstarb noch an der Unfallstelle. Der 64-Jährige kam schwer verletzt mit dem Rettungshubschrauber in ein Klinikum. 

An den beiden beteiligten Motorrädern entstand jeweils Totalschaden, die Gesamtschadenshöhe liegt im niedrigen fünfstelligen Bereich.

Zur Klärung des Unfallhergangs wurde von der für die Unfallaufnahme zuständigen Polizeiinspektion Traunstein ein Sachverständiger hinzugezogen. Er soll durch die Fertigung entsprechender Gutachten die genaue Rekonstruktion des Unfallhergangs ermöglichen. 

Die Staatsstraße 2093 war für die Dauer der Unfallaufnahme vollständig gesperrt. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Ising und Seebruck waren mit 21 Helfern vor Ort, leisteten technische Hilfe und regelten den Verkehr.

Die Ermittlungen werden von der Polizeiinspektion Traunstein unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein geführt.

 

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