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Samstag, 29. August 2026

Horror-Crash: O-Bus-Lenker erleidet Schlaganfall und fährt in Supermarkt – ein Toter, sieben Verletzte.

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  • Salzburg
  • Erstellt von Ferdinand Dörfler-Farthofer

Großalarm für die Rettungskräfte!

 


Kurz vor 12 Uhr mittags gingen in den Notrufzentralen von Berufsfeuerwehr, Rettung und Polizei dutzende Anrufe ein.  Der O-Bus Nr. 6, der von Parsch quer durch Salzburg in den Stadtteil Itzling fährt, war in Itzling in einen Supermarkt gefahren.

Sofort wurde Großalarm ausgelöst und zahlreiche Rettungs- und Polizeikräfte zum Unfallort geschickt.

„Bei unserem Eintreffen haben wir zunächst dem Roten Kreuz einen Zugang zu den Verletzten geschaffen”, erklärte die Feuerwehr im Gespräch.

Gleichzeitig wurden etliche Personen betreut und versorgt, der Brandschutz aufgebaut und sichergestellt. 
Eine Gefahr durch den Starkstrom des Elektrobusses mit Oberleitung bestand nicht, da das Fahrzeug schnell stromlos geschaltet wurde, während die Rettungskräfte vom Roten Kreuz die Verletzten versorgten und abtransportierten.

Später wurde bestätigt, dass für einen 55-jährigen Passanten, der vom Bus erfasst wurde, jede Hilfe zu spät kam; er verstarb noch am Unfallort. 
Das schwere Fahrzeug war bis zu zwei Dritteln der Fahrzeuglänge genau in den Eingangsbereich des Gebäudes eingedrungen.

Wäre der Unfall nur wenige Minuten später passiert, dann wäre es vielleicht noch fataler ausgegangen, denn in der Nähe ist eine Grundschule und um 12 Uhr haben viele Schulkinder Schulschluss. Ebenso gehen viele Menschen um 12 Uhr zu Mittag schnell in der Billa-Filiale einkaufen.

Die Staatsanwaltschaft hat den Sachverständigen Gerhard Kronreif zur Unfallstelle beordert, der nun den Unfallhergang rekonstruieren muss.

Wie die Landeskliniken später bestätigten, wurde der Busfahrer mit einem akuten Schlaganfall eingeliefert. Er wurde notoperiert und liegt nun nicht ansprechbar auf der Intensivstation. Weitere Businsassen erlitten zum Teil ebenso schwere Verletzungen.

Für die Baustatik des schwer getroffenen Gebäudes wurden Bausachverständige zum Unfallort beordert, die die Statik des Gebäudes einschätzen sollten.

Bis in die Abendstunden dauerten die Bergungsarbeiten an der Unfallstelle an, weshalb die Zufahrtstraße über Bergheim West für den Verkehr gesperrt wurde. Es kam auf den anderen Zufahrtstraßen in die Stadt und auch stadtauswärts zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.


Das Rote Kreuz beorderte zusätzlich vier Mitarbeiter des Kriseninterventionsteams (KID) zum Unfallort, um Betroffene zu betreuen und beizustehen. 

 

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