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Samstag, 8. August 2026

Spektakuläre Evakuierung des Reichenhaller Hauses am Hochstaufen nach Brand des Bergwaldes durch Blitzschlag

Aufwendige Rettung von 17 Personen

 

Aufwendige Rettung von 17 Personen


Als sich das Wetter in der Nacht besserte, entschloss man sich, die 17 Personen, die im Reichenhaller Haus eingeschlossen waren, weil in der Nähe ein Blitz eingeschlagen war und der Bergwald (Latschen) brannte, zu evakuieren.
Dazu wurde ein Polizeihubschrauber angefordert, der Bergretter zur Berghütte flog. Erstaunlicherweise wurde auch ein Kamerateam für die Produktion der TV-Serie „In höchster Not” zusammen mit der Bergwacht Bayern vom Berg geflogen, um die Serie zu drehen. Dieser war zuvor mit den Bergrettern zu fuß aufgestiegen die nicht mit dem Hubschrauber auf den Berg geflogen wurden. 
In Anbetracht der immer wieder heftigen Diskussionen über die Kosten im Rettungsdienst und nötige Budget-Einsparungen ist dies ein eher fragwürdiges Unterfangen.

Bei klarer Mondnacht, Vollmond, flog der neue Polizeihubschrauber, welcher durchaus einen futuristischen Eindruck macht, vor wenigen Tagen dutzende Male im Dunkeln auf den Berg, um Rettungskräfte abzusetzen und Menschen zu evakuieren.

Die gesamte Evakuierung der insgesamt 17 Personen dauerte über zwei Stunden.

Dass am nächsten Tag gegen 10 Uhr Entwarnung gegeben werden konnte, weil das Bergfeuer aus war, konnten die Retter in der Nacht noch nicht wissen.

Diese Evakuierung ist eine der größten, die bis dato in der Nacht von der Bayerischen Polizei und deren Helikopter von einer Berghütte durchgeführt wurde. Auch die Bergretter haben ein solches Unterfangen in dieser Größe noch nicht erlebt. 

 

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