Einen Tag nach dem spektakulären Großeinsatz der Polizei auf der B20 und in der Pidinger Au an der Saalachbrücke laufen die Ermittlungen auf Hochtouren.
Wie die Polizei zwischenzeitlich bestätigte, sind sowohl das Opfer als auch einer der Ersthelfer Soldaten der Bundeswehrkaserne Bad Reichenhall.
Auch, dass es weitere Ersthelfer gab, die sich um den Schwerverletzten kümmerten, wurde bestätigt.
Was reine Spekulation ist und in der Nacht zu weiteren Spekulationen führte, ist die angebliche Tatsache, dass es einen großen Polizeieinsatz in der Kaserne gab. Dies ist nicht wahr, bestätigt die Polizeipressesprecherin in einem Telefonat mit AKTIVNEWS. Es habe lediglich Vernehmungen und Zeugenaussagen durch die ermittelnden Beamten in der Kaserne gegeben. Ein Einsatz von SEK oder anderen Sonderpolizeikräften habe es nicht gegeben.
Auch gibt es bis jetzt keine Zeugenaussagen zu Schüssen oder Ähnlichem, sodass nicht von dem Gebrauch einer Schusswaffe ausgegangen werden dürfte.
Sehr positiv sind die Nachrichten aus dem Krankenhaus, denn das Opfer ist nicht mehr in kritischem Zustand und auf dem Weg der Besserung.
Am Mittag wurde die Freiwillige Feuerwehr Bad Reichenhall zum Tatort gerufen, um die Spuren des Geschehens zu beseitigen, denn eine über 100 Meter lange Blutspur zog sich auf dem gefrorenen Fußweg bis zum Ort, an dem das Opfer gefunden wurde.
Weiterhin werden dringend Zeugen gesucht, auch Menschen, die auf der anderen Seite der Saalach den dortigen Fußweg nutzten und über die Saalach schauen konnten.
Die Ermittlungen werden weiterhin durch die Kripo Traunstein geführt.
