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Samstag, 8. August 2026

ARI stürzte rücklings in den Wassergraben und musste von der Feuerwehr spektakulär gerettet werden.

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  • Bischofswiesen
  • Erstellt von Ferdinand Dörfler-Farthofer

Die Reiterin kann sich retten.

 

Der Ausritt einer jungen Frau mit ihrem Pferd Ari in Bischofswiesen wurde fast zur Katastrophe. Am Rande eines Waldes zwischen Winkl und Bischofswiesen scheute der junge Hengst und ging rückwärts.
Dabei trat er mit dem rechten Hinterbein ins Leere und stürzte rücklings in den Graben. Die Reiterin reagierte geistesgegenwärtig, sprang gerade noch vom Pferd ab und konnte so verhindern, dass sie unter dem Tier zum Liegen kam.
Doch das Tier lag auf dem Rücken und konnte sich nicht mehr selbst aufrichten.

Für die Feuerwehrkräfte war dies ein gefährlicher und schwieriger Einsatz.
Die Freiwillige Feuerwehr Bischofswiesen rückte mit 35 Einsatzkräften an, um das Tier aus seiner lebensbedrohlichen Lage zu befreien.

Als wir eintrafen, war das Tier schon sehr geschwächt und der Kreislauf kurz davor, zusammenzubrechen. Für solche Großtiere ist es tödlich, auf dem Rücken zu liegen und sich nicht wirklich bewegen zu können. Schilderte Georg Graßl, 1. Kommandant und Einsatzleiter der Feuerwehr Bischofswiesen. Dank der erfahrenen Landwirte in der Mannschaft der Feuerwehr gelang es, das Tier zu stabilisieren und es mit Hilfe von B-Schläuchen und Manpower langsam auf die Beine zu drehen. Nach einer gefühlten Ewigkeit, so der Einsatzleiter, hatte sich ARI, so heißt der Hengst, so weit erholt, dass er in einem letzten Versuch und mit enormer Unterstützung der Feuerwehr aus dem Graben gezogen werden konnte.

Das Tier erholte sich dann vom Stress und konnte von den Besitzern zurück in den Stall geführt werden. Ein erfreulicher Einsatz für die freiwilligen Helfer der Feuerwehr Bischofswiesen. 
Man muss aber bedenken, dass ein Tier in seiner Panik auch austreten kann und das ist die größte Gefahr für uns, denn so ein Pferdetritt kann lebensgefährlich sein. So Georg Graßl zum Einsatz. 

 

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