Das Aperschnalzen, ist ein vorchristlicher Brauch im Rupertiwinkel und Salzburger Land, es wurde
urkundlich erstmals 1810 belegt, wobei Hinweise sogar auf das Jahr 1730 zurückgehen. Es dient dazu, den Winter auszutreiben und den Frühling anzulocken. Der Brauch findet traditionell zwischen dem zweiten Weihnachtsfeiertag dem Stephanitag und dem Faschingsdienstag statt.
Das große Schnalzen ist seit einigen Jahren auf zwei Tage aufgeteilt. Am Samstag geht die Jugend an den Start. Auch die jungen Schnalzer machen das schon richtig gut, sie kommen vor dem großen Wochenende fast jeden Tag zum Schnalz-Training zusammen.
Hier das Ergebnis der Jugendklasse, es traten 94 Passen an.
Die ersten fünf:
5. Platz, Anger I, mit144 Punkten
4. Waging l, mit 144,5 Punkten
3. Gois l, mit 146,5 Punkten
2. Thundorf-Straß l, mit 156 Punkten.
1. Ainring l, mit 162,5 Punkten. Der Sieger bei den Jugendpassen
Der Höhepunkt fand am Sonntag statt.
Das Schnalzen der Allgemeinen Passen, wo 154 Passen auf der Schnalzerwiese antraten.
Hier das Ergebnis, die ersten fünf:
5. Perach II mit 183 Punkten.
4. Sietenheim II mit 185,5 Punkten
3.Ainring V mit 186,5 Punkten
2. Ainring I mit 188,5 Punkten
1. Ainring VI mit 191 Punkten Der „Schnalzer-Weltmeister 2026“
Nach der Siegerehrung geht es im großen Bierzelt richtig rund und es wird zusammen jeder Platz gefeiert. Immer wieder steht das Motto dabei, „Dabei sein ist alles“
