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Montag, 31. August 2026

Der Sattelzug wird geschnitten, der Lkw fährt in die Böschung. Es entsteht ein kilometerlanger Stau, der Verkehr kommt zum Erliegen.

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  • Grabenstätt
  • Erstellt von Ferdinand Dörfler-Farthofer

Grabenstätt

 

Zu einem spektakulären Lkw-Unfall mit anschließender Totalsperre der Autobahn im morgendlichen Frühverkehr ist es auf der BAB 8 München–Salzburg kurz nach der Anschlussstelle Grabenstätt gekommen.
Ein Berufskraftfahrer, der mit seinem unbeladenen Sattelzug in Richtung Stützpunkt unterwegs war, wurde nach eigenen Angaben von einem unbekannten Pkw beim Einscheren auf den ersten Fahrstreifen derart geschnitten, dass er nur noch nach rechts ausweichen konnte.
Dabei geriet das Schwerfahrzeug bei voller Fahrt von der Autobahn, stürzte eine ca. zwei Meter hohe Böschung hinab und blieb nach weiteren 100 Metern an einer Baumgruppe stehen. Der Sattelzug wurde dabei schwer beschädigt, nach ersten Schätzungen entstand ein Gesamtschaden von ca. 75.000 Euro.

Wegen der schmalen Autobahn ohne Pannenstreifen musste die Autobahn ab 7 Uhr für mehr als eineinhalb Stunden total gesperrt werden, um den Lkw zu bergen.

An der Anschlussstelle Grabenstätt wurde der Verkehr auf die Umleitungsstrecke U85 abgeleitet, wodurch es auch rund um Traunstein zu einem Verkehrschaos kam. Gerade im morgendlichen Berufsverkehr mussten Fahrzeuglenker:innen mit Verzögerungen von über einer Stunde rechnen.

Die Bergung musste mittels zwei Bergefahrzeugen und einem LKW-Kran durchgeführt werden. Ebenso unterstützte die Autobahnmeisterei mit acht Meiterabritern die Absicherungs- und Ableitungsmaßnahmen der Autobahn. Auch die Feuerwehren aus Grabenstätt und Übersee waren mit rund 38 Einsatzkräften am Morgen gegen 4:30 Uhr alarmiert. Sie stellten den Brandschutz sicher und konnten schnell Entwarnung geben, da der Dieseltank zwar erheblich deformiert wurde, jedoch dicht hielt und keine Treibstoffe austraten.

Die Polizei sucht nun nach dem möglichen Unfallverursacher und bittet um sachdienliche Hinweise von eventuellen Zeug*innen des Unfalls. 


Die Bergungs- und Reparatur Arbeiten konnten erst gegen 10 Uhr abgeschlossen werden.
 

 

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