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Sonntag, 9. August 2026

Die Apple-iPhone-Notruf-Satellitenverbindung ermöglichte einen Notruf in der Almbachklamm, in der sich ein Kind in Notlage befand.

  • Nachrichten Kategorien, Freie Fotografen, Salzburgs Berge, TV & Video, Einsatzdokumentationen
  • Meldungs-ID:2e554ea9-b190-4060-8024-f3aab6aca04a
  • Marktschellenberg
  • Erstellt von Ferdinand Dörfler-Farthofer

Glücklicher Ausgang!

 

Glücklicher Ausgang!


Die Almbachklamm, das Naturdenkmal und absoluter Touristen-Hotspot in den Sommermonaten, ist seit wenigen Tagen wieder geöffnet. 
Jedes Jahr kommen bis zu 200.000 Besucher, um sie zu besuchen. Sie beeindruckt mit schmalen Treppen, steilen Abhängen und tosenden Wasserfällen.
Für die Bergretter aus Marktschellenberg ist sie schon für so manchen Rettungseinsatz bekannt – leider oft auch mit traurigem Ergebnis. 
Durch die schmale Schlucht und die Topographie des Geländes ist die Klamm nicht überall mit einem Handynetz ausgestattet. So kam heute auch die moderne Technik zu Hilfe.
Eine Mutter war mit ihrem Kind in der Klamm unterwegs, als das Kind in eine lebensbedrohliche Situation geriet. Es konnte nicht mehr weiter, weder vor noch zurück, die Angst des Kindes war zu groß. Mehrere Bergwanderer versuchten, der Frau und dem Kind zu helfen, doch erst die moderne Notruftechnik eines iPhones ermöglichte das Absetzen eines Notrufs. Diese nutzt dazu eventuell zur Verfügung stehende Satelliten und das in diesem Fall mit Erfolg. 
Acht Bergretter, darunter ein Bergrettungsarzt, zwei Canyoning-Retter und zwei Alpinpolizisten, eilten in die Klamm.
Bei Brücke 12, also ungefähr der Hälfte der gesamten Klamm, trafen sie auf die beiden und konnten das Kind beruhigen und die gefährliche Situation beenden. Sie begleiteten beide zu Fuß ins Tal.
Glücklich über den glimpflichen Ausgang des Einsatzes konnten die Retter nach knapp 1,5 Stunden wieder einrücken.

Die Almbachklamm ist hochalpines Gelände, das eine gewisse Kondition und alpine Trittsicherheit erfordert. 

 

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