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Mittwoch, 11. Februar 2026

Ein schweres Gewaltverbrechen? Ein 26-jähriger Mann wurde lebensgefährlich verletzt aufgefunden. /Video OT

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  • Meldungs-ID:6c15e1c8-c53a-4937-9901-dea642971f40
  • Piding
  • Erstellt von Ferdinand Dörfler-Farthofer

Er meldete sich bei einem Freund.

 

 

Es war genau am Bettenwechsel-Tag und ein extremer Reisetag in und von den Skiregionen aus Tirol und Salzburg im Kleinen Deutschen Eck.
Gegen 10 Uhr meldete ein Anrufer, ein Freund von ihm habe sich bei ihm gemeldet. Er sei in den Pidinger Auen von zwei Personen angegriffen worden und sehr schwer verletzt worden. 
Leider konnte man die Örtlichkeit des Opfers nicht ausfindig machen und so startete sofort eine große Suchaktion nach dem Opfer, das wenig später auf der Brücke der B20, welche über die Saalach führt, gefunden wurde. Der Mann wies massive Verletzungen im Unterbauch auf und musste intensivmedizinisch behandelt werden, bevor er ins Krankenhaus transportiert werden konnte. Sofort wurde ein Großeinsatz der Polizeikräfte rund um den Auffindeort ausgelöst.
Die B20 wurde für den gesamten Verkehr gesperrt. Neben der Landespolizei und den umliegenden Polizeistationen nahmen auch umfassende Kräfte der Bundespolizei, der Alpinen Einsatzgruppe, der Kripo und weiterer Polizeieinheiten an der Fahndung teil. 

Auch der österreichische und der deutsche Polizeihubschrauber kamen zum Einsatz, um nach den möglichen Tätern zu fahnden. Gleichzeitig wurden umfangreiche Spurensicherungen am Auffindeort durchgeführt. Sowohl Polizeihunde als auch Suchmannschaften durchkämmten die Umgebung des Tatorts. Auch Polizeidrohnen kamen zum Einsatz. Erst nach 13 Uhr konnten die Verkehrssperren auf der B20 aufgehoben werden und der Verkehr begann abzufließen. Zwischenzeitlich hatten sich in Freilassing, Unken und am Kleinen Deutschen Eck enorme Verkehrsstaus gebildet.

Zu den möglichen Tätern konnte die Polizeipressesprecherin Kommissarin Maier im Exklusivgespräch keine Angaben machen.

Das Opfer ist nicht vernehmungsfähig und befindet sich in einem sehr kritischen Zustand. Man weiß schlichtweg nicht, was genau passiert ist und wo. 

Die Fahndungsmaßnahmen liefen bis in den Nachmittag. Ob sie erfolgreich waren und welche weiteren Umstände zur Tat bekannt sind, wollte die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen nicht nennen. 

Sicher ist, dass der 26-Jährige schwerste Verletzungen im Unterbauchraum erlitten hat und dass Lebensgefahr besteht. Es handelt sich um einen deutschen Staatsbürger afghanischer Abstammung. 

Die Staatsanwaltschaft lässt in alle Richtungen ermitteln. 

Für die Bevölkerung dürfte keine besondere Gefahr bestanden haben. Bürger, die am Vormittag in der Pidingeer Au unterwegs waren, werden gebeten, Beobachtungen der Polizei zu melden. 

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Polizei PM 

Schwerverletzter Mann an der Saalach aufgefunden – Kriminalpolizei ermittelt

BAD REICHENHALL. Ein 26-Jähriger Mann war am Samstagmorgen, den 31. Januar 2026, in der Nähe der Saalach schwer verletzt aufgefunden worden. Er gab an, zuvor von zwei Männern angegriffen worden zu sein. Der Geschädigte ist schwer verletzt und wurde umgehend in ein Klinikum verbracht. Aktuell befindet er sich in einem kritischen Zustand. Die Polizei leitete umfangreiche Fahndungsmaßnahmen nach möglichen Tätern ein. Die Kriminalpolizei Traunstein hat mittlerweile die Ermittlungen übernommen.

Am Samstagmorgen (31. Januar 2026), gegen 10.00 Uhr, wurde ein 26-jähriger Mann schwer verletzt aufgefunden. Er teilte zunächst per Textnachricht über Bekannte mit, von zwei unbekannten Personen in den Pidinger Auen, neben der Saalachbrücke, angegriffen worden zu sein. Das vermeintliche Opfer wurde umgehend in ein Krankenhaus gebracht. Sein Zustand ist derzeit kritisch.

Nach Bekanntwerden der möglichen Tat wurde umgehend eine Großfahndung, unter Beteiligung zahlreicher umliegender Polizeidienststellen, Kräften der Bundespolizei, der österreichischen Polizei sowie einem Polizeihubschrauber und einer Drohne eingeleitet. Die möglichen Täter konnten bisher nicht ausfindig gemacht werden.

Die ersten Maßnahmen vor Ort wurden durch die örtlich zuständige Polizeiinspektion Bad Reichenhall getroffen. Mittlerweile werden die Ermittlungen vor Ort, unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein, durch die Kriminalpolizeiinspektion Traunstein fortgeführt. Derzeit ist unklar, wie sich die Verletzungen zugetragen haben könnten – es wird in alle Richtungen ermittelt.

Aktuell liegen den Ermittlern keine Hinweise bezüglich einer möglichen Gefahr für die Bevölkerung vor.

Die Kriminalermittler bitten Personen, welche sachdienliche Hinweisen zu dem Vorfall geben können, sich bei der Kriminalpolizei Traunstein unter 0861 / 9873-0 oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

 

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