Direkt zur Hauptnavigation springen Direkt zum Inhalt springen
Samstag, 8. August 2026

Fridays for Future war einst riesig, doch heute ist die Bewegung nur noch ein Randeffekt. Der Klimaschutz stirbt.

  • Nachrichten Kategorien, Freie Fotografen, TV & Video, Einsatzdokumentationen
  • Meldungs-ID:
  • Hamburg
  • Erstellt von Ferdinand Dörfler-Farthofer

Demo in Hamburg

 

Noch vor fünf Jahren kamen Tausende, als Fridays for Future zur Demonstration aufrief, heute sind es nur noch wenige Hundert Teilnehmer.
Grund für diesen massiven Rückgang der Teilnehmer ist nicht, dass sich der Klimawandel in Luft aufgelöst hat. 
Gerade die letzten Tage in Hamburg haben eindeutig gezeigt, dass es anders ist: Hamburg erlebte eine Kältewelle und einen Wintereinbruch, wie es ihn seit Jahrzehnten in dieser Art nicht gab. 
Eine besondere polare Windströmung, die eigentlich immer durch Strömungen, die aus dem Golfstrom und anderen klimawirksamen Strömungen beeinflusst wurde, in diesem Jahr zu schwach war.

Klare Folgen des Klimawandels, wie es zahlreiche Klimaforscher bestätigen. So konnte sich ein kalter Polarwirbel erheblich in Richtung Süden ausbreiten und das Wetter in Nordeuropa extrem beeinflussen.

Wochenlang gab es immer wieder Minustemperaturen und nun der heftige Schneeeinbruch, der Hamburg und Berlin vor große Probleme stellte.

Nein, Fridays for Future hat sich in seiner Führung verändert. Greta Thunberg hat sich mit ihren antisemitischen Äußerungen für viele Menschen, gerade in Deutschland, untragbar gemacht.

Wenn sie und ihre Mitstreiter in einigen Dingen auch recht haben, so ist das Verhalten Israels im Gazastreifen mit über 70.000 Toten, unermesslicher Zerstörung und systematischem Aushungern der Menschen, die dort lebten, nicht akzeptabel. Sie setzen palästinensische Terroristen jedoch mit den Opfern eines schrecklichen Terroraktes gleich.

Der Internationale Gerichtshof hat aufgrund der starken Beweise Haftbefehle gegen einige israelische Politiker und Militärs erlassen, da auch er der Meinung ist, dass systematisch Kriegsverbrechen begangen wurden. 

Viele Menschen wollen sich aber nicht in einer Organisation engagieren, in der Antisemitismus propagiert wird. 
Bei der Demonstration in Hamburg beweisen die Demonstranten jedoch, dass es ihnen ganz deutlich um den Umweltschutz geht.
Sie protestieren gegen die Wirtschaftspolitik der jetzigen Wirtschaftsministerin Reiche, welche den Ausbau der erneuerbaren Energien bekämpft und aus ihrer Sicht reinen Gas-Lobbyismus betreibt. Sie protestieren gegen eine Regierung, die trotz klarer Urteile der höchsten Gerichte diese ignoriert und nicht reagiert. Sie haben Angst um die Zukunft der Erde und der folgenden Generationen.

Umfragewerte zeigen auch, dass der aktuelle Bundeskanzler Olaf Scholz unbeliebter ist, da er als einer der schlechtesten Kanzler gilt, weil er keine klaren Wege eingeschlagen hat.

Sie nahmen ihren Demonstrationsweg friedlich und zeigten, dass sie auch bei knackigen minus 5 Grad und Wind bereit sind, ihre Rechte in der Demokratie wahrzunehmen.

 

Wollen Sie Bilder von diesem Fotografen erwerben? ferdinand.farthofer@~@aktivnews.de

Wollen Sie das vollständige Videomaterial erwerben? Video anfordern/kaufen


© 2026 Aktivnews | Bild- und Presseagentur. Aktivnews Icon // Webdesign: www.systemmarketing.de