In Zeiten, in denen Populismus immer mehr auf dem Vormarsch ist und Menschen offenbar vergessen haben, was die Geschichte lehrte. Vergessen haben, was es bedeutet, frei zu sein, Freiheit zu genießen und zu erleben. Die Theater-AG des Gymnasiums Berchtesgaden bringt ein Stück auf die Bühne, das Emotionen weckt, begeistert und brillant in die Zeit passt.
Von der Idee bis zum fertigen Theaterstück, vom Bühnenbild bis zur Gestaltung – alles wurde selbst erarbeitet. All das war ein Schuljahr harte Arbeit, die sich jedoch gelohnt hat. Das Ergebnis ist ein Theaterstück, das es sich zu sehen lohnt.
Ja, in einer Zeit, in der viele nicht mehr wissen, was Freiheit bedeutet, wie Menschen Freiheit erlebten und erkämpften, in einer Zeit, in der es wichtiger denn je ist, dass Menschen mit Toleranz und Respekt allen Sprachen der Welt gegenüber Freiheit leben.
Von der Leitung des Theaterstücks bis hin zu den Schauspieler*innen und Akteur*innen, die dieses brillante Werk auf die Bühne brachten.
Untermalt wurde das Stück vom Schulorchester mit der Europahymne, die sich wie ein roter Faden durch das Stück zog und wichtige geschichtliche Ereignisse beleuchtete.
Maria Antoinette und die Französische Revolution, Friedrich Schiller, der Schriftsteller, der den Text der 9. Symphonie von Bethofen schrieb, der heute Grundlage der Europahymne ist. Casanova im Karneval von Venedig, die Judenverfolgung im Dritten Reich und der Mauerfall in Deutschland – alles wegweisende Ereignisse, die Freiheit und Frieden bedeuten. So ist es gelungen, selbst den Direktor der Schule sprachlos zu machen, weil er damit ausdrückte, was es vermittelt. Zeitlich mega aktuell.
Ein Theaterstück, das es lohnen würde, auch auf großen Bühnen zu spielen und zu erleben.
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