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Samstag, 18. Juli 2026

Ist unsere Energieinfrastruktur sicher? Können Angriffe verhindert werden?

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  • Mödlham / Seekirchen
  • Erstellt von Ferdinand Dörfler-Farthofer

Energie ist das Lebenselixier.

 

Energie ist das Lebenselixier für die heutigen Gesellschaften. 
Während es in den 50er Jahren noch eine Science-Fiction-Vision war, dass der Mensch bzw. die Menschheit von Strom und anderen Energieformen abhängig ist, ist es heute völlige Realität.

Zu Zeiten von Raumschiff Enterprise und Star Wars war man von Ideen wie den Kommunikationsgeräten fasziniert, die jeder bei sich trägt. Inzwischen ist man eines Besseren belehrt und nutzt Handys und mobile Computer zur Kommunikation. Autos, Handys und all diese Systeme sind in der Lage, Hilfe zu holen, wenn etwas passiert. Somit ist die Menschheit in der Zukunft angekommen.

War der Krieg gegen die Ukraine zunächst ein Schlachtfeld, das Tausende Menschen in Panzer und auf Schlachtfelder brachte, so haben nun automatisierte Drohnen diesen schrecklichen Krieg in eine ganz andere Phase gebracht.

Die Ukraine beweist, dass sie mit ihren billigen Drohnen millionenschweres Kriegsgerät ausschalten kann. Vor wenigen Wochen hat erstmals eine automatisierte Drohnen-Einheit russische Soldaten in Kriegsgefangenschaft gebracht.
Das erinnert an „Terminator” und ja, es zeigt, dass wir nicht mehr ganz knapp davorstehen, sondern schon mittendrin sind. 
Es gibt automatisierte Systeme, die autark entscheiden und agieren.

Doch all diese Systeme benötigen Energie, um überhaupt zu funktionieren. Der Großteil dieser Energie ist Strom. 
Strom wird aus vielen verschiedenen Quellen erzeugt: ein großer Teil aus erneuerbaren Energien, aus Wasserkraft, aus fossilen Brennstoffen und aus Atomenergie. 
Um den Strom jedoch dorthin zu bringen, wo er gebraucht wird, ist ein riesiges Netz an Verteilungswegen notwendig. Diese unterscheiden sich in ihrer Art und Weise.

Doch was passiert, wenn diese Verteilungsnetze angegriffen werden, wenn sie von Personen als Ziel auserkoren werden und so ganze Systeme auf einmal lahmlegen? 

 

Die reflexartige Reaktion vieler, das sei ein linker Terroranschlag gewesen, offenbart nur eines: Die Systeme sind nicht geschützt und man kann sich nicht vorstellen, wer welchen Zweck wie verfolgt, um der Gesellschaft zu schaden. Bis heute konnte man nicht nachweisen, wer diesen Anschlag verübte. Somit steht immer noch im Raum, dass es sich um einen russischen Angriff handeln könnte. Hinweise darauf sind die verklebten Auspuffrohre vieler tausend Autos mit Bauschaum und die am Tatort zurückgelassenen Aufkleber, die den Verdacht auf Klimaaktivisten lenken sollten.

Ein Anschlag auf einen Strommasten in Brandenburg brachte das Tesla-Werk in Grünheide, das größte Tesla-Werk außerhalb der USA, für mehr als eine Woche zum Stillstand. 
Auch hier sind die Schuldigen bis heute nicht wirklich ermittelt.

Oder jüngst in Baden-Württemberg, wo wiederum die Politiker, gerade aus der CDU/CSU, und der Innenminister Linksextremisten verantwortlich machen, wobei dahingehend keine Beweise geliefert wurden. Aber egal, wer diese Taten ausführte, er schadet der Gesellschaft und offenbart, dass die Anlagen nicht wirklich geschützt sind.

In der Region Salzburg kommt die neue große Tauernstromtrasse an, die in großen Teilen mittels Hochspannungsfreileitungen quer durchs Land führt. 
Den Verantwortlichen ist es grundlegend nicht möglich, alle ihre Strommasten zu sichern und gegen Angriffe jeglicher Art zu schützen.

Auch die Umspannwerke im ganzen Land sind zwar umzäunt, doch der Ukraine-Krieg zeigt, wie leicht es ist, mit billigen Drohnen jeden Zaun zu überwinden und Schaden anzurichten. Es zeigt sich also, dass man die Idee der unabhängigen Stromversorgung verfolgen muss.
Ein dezentrales Netz, das die Grundversorgung regional organisiert, ist stabiler gegen solche Angriffe zu schützen, weil die Folgen damit erheblich geringer ausfallen.


Der Ukraine-Krieg zeigt wiederum genau, dass große zentrale Stromversorgungssysteme schnell an ihre Grenzen kommen, da sie durch ein paar gezielte Angriffe erheblichen Schaden nehmen können.

In der Ukraine versuchen sich die Menschen daher mit Sonnenenergie und Notstromaggregaten zu behelfen – und es funktioniert. 
 

 

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