Er geht auf die Urzeiten der Menschheit zurück. Alte Bauernkalender, die Kelten, die Römer, die Griechen und alle Kulturen auf der Welt richteten sich nach dem Lauf der Sonne und der Sterne. In ihren Aufzeichnungen gab es einen Tag, an dem die Sonne am längsten schien.
Für die Menschheit haben somit Sonne, Mond und Sterne auch eine sehr spirituelle Bedeutung.
So entwickelten viele Kulturen verschiedene Zeremonien zu diesem Zeitpunkt, unter anderem die Sonnwendfeuer. Diese haben verschiedene Bedeutungen, aber sie sind immer ein Zeichen der Sonnenwende, der Fruchtbarkeit. Der helle Schein des Feuers soll das Licht auch in die Nacht bringen.
Dieser spirituelle Brauch hat sich bis heute in die Moderne Zeit erhalten und heute sind es große Events, bei denen riesige Holzhäufen errichtet werden, die dann angezündet werden. Hunderte Menschen treffen sich zu einer Party und ein wirklich spiritueller Punkt wird ganz selten gefunden, sondern Party und Spaß stehen im Vordergrund. So brannte auch an dieser Nacht, zwar nicht die Sonnenwende-Nacht, aber die Nacht zuvor, und das war ideal, weil Samstag war und das Feuer landauf, landab brannte.
