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Sonntag, 25. Oktober 2026

Nach zwei lauten Explosionen griff das SEK zu und stürmte die Wohnung in Berchtesgaden.

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  • Berchtesgaden
  • Erstellt von Ferdinand Dörfler-Farthofer

Spezialkräfte im Einsatz

 

Gegen Mittag wurde bekannt, dass mehrere Spezialkräfte der Bayerischen Polizei auf der Autobahn in Richtung Berchtesgadener Land unterwegs waren. Zunächst waren uniformierte Streifenfahrzeuge der sogenannten USK-Kräfte unterwegs. Sie trugen schwarze Uniformen, schwere Schutzausrüstung und Sturmhauben.

Einige Zeit später folgten mehrere zivile, hochmotorisierte Fahrzeuge: Geländewagen, Kombis und auch ein VW-Bus. Darin befanden sich ebenfalls vermummte Spezialkräfte des SEK.

Ziel war ein Gebäude in Berchtesgaden, in dem es zu einer polizeilichen Lage, wie es umgangssprachlich genannt wird, gekommen war. Schnell kochte die Gerüchteküche hoch: Sicher etwas mit dem Brand am Kehlsteinhaus, darin haben sich Terroristen verschanzt, und vieles mehr. Doch für diese war die Situation vor Ort zu gering, lediglich das Wohnhaus, in dem es stattfand, wurde von der Polizei Berchtesgaden von außen gesichert. Im Gebäude und an den Eingängen sicherten die USK-Kräfte, es fanden keine großen Absperrmaßnahmen ringsherum statt.

Gegen 15:45 Uhr wurde die Stille durch zwei laute Knallgeräusche (Explosionen) unterbrochen, es folgten kurz laute Schreie und Rufe, die allesamt von den zugreifenden Polizeikräften des SEK stammten – und dann war es vorbei.
Wenig später kam der Rettungsdienst, der sich am Rathaus, seiner Bereitschaftsörtlichkeit, in Bereitschaft befand. Mehrere Rettungssanitäter und auch ein Notarzt eilten ins Haus, kamen aber nach kurzem wieder heraus.
Ebenso rückten die USK-Kräfte ab.

Im Inneren verblieben die SEK-Kräfte und die Polizei aus Berchtesgaden. Während des gesamten Einsatzes flog eine Drohne der Polizei und beobachtete die Umgebung des Hauses.

Die Polizei will noch am späten Nachmittag Genaueres zum Polizeieinsatz bekannt geben.
In ersten Informationen widersprachen sie jedoch allen in den sozialen Medien gestreuten Gerüchten.

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PI Pressemeldung 

Bedrohungen ausgesprochen - SEK-Einsatz in Berchtesgaden

BERCHTESGADEN, LKR. BERCHTESGADENER LAND. Am Sonntagmittag, den 25. Oktober 2026, bedrohte ein 26-Jähriger Personen aus seinem näheren Umfeld und drohte auch, sich selbst etwas anzutun. Nachdem sich der psychisch auffällige Mann mit einem Messer in einem Zimmer versperrt hatte, wurden Spezialeinsatzkräfte (SEK) alarmiert. Der 26-Jährige konnte festgenommen und anschließend in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht werden.

Am Sonntag, den 25. Oktober 2026, gegen 12.00 Uhr, teilte eine Mitteilerin der Polizeiinspektion Berchtesgaden mit, dass sich ein 26-jähriger Angehöriger in ihrer Wohnung in Berchtesgaden befinden würde und sie verbal bedroht hätte. Anschließend hätte er sich mit einem Messer in einem Zimmer der Wohnung eingesperrt und angedroht, sich selbst etwas anzutun.

Da konkrete Anhaltspunkte vorlagen, dass von dem psyschisch auffälligen Mann eine Fremdgefährlichkeit ausgehen könnte, wurden unter der Einsatzleitung des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd Einsatzkräfte der umliegenden Dienststellen zum Einsatzort beordert und Beamte des Spezialeinsatzkommandos Südbayern (SEK) sowie der Verhandlungsgruppe angefordert.

Weil der 26-Jährige mutmaßlich mit einem Messer bewaffnet war und damit eine Gefährdung für die eingesetzten Polizeibeamten nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde die Wohnung, in welcher sich der Mann aufhielt, zunächst umstellt und ein möglicher Zugriff durch Kräfte des SEK vorbereitet.

Gegen 15.30 Uhr erfolgte ein geplanter Zugriff und die Festnahme des 26-Jährigen durch das SEK. Verletzt wurde dabei niemand.

Der Mann wurde anschließend in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht

 

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