Am Vormittag ereignete sich auf dem Großen Barmstein im Gemeindegebiet zwischen Marktschellenberg (Bayern) und Hallein (Österreich) ein tödlicher Bergunfall.
Ersten Informationen vor Ort zufolge dürfte eine Person aus ungeklärter Ursache auf österreichischem Gebiet rund 50 Meter tief abgestürzt sein. Sie blieb auf einem Felsvorsprung des Großen Barmsteins liegen, der sich ungefähr auf der Hälfte der markanten Bergformation befindet.
Nach aufwendigen Suchflügen mit dem Notarzthubschrauber Christophorus 6 aus Salzburg und dem Polizeihubschrauber Libelle konnte die verunglückte Person gefunden werden. Zunächst brachte der Notarzthubschrauber am 60-Meter-Bergetau Luftretter und Notarzt zur Person, welche jedoch nur noch den Tod der Person feststellen konnten.
Gleichzeitig war die Bergrettung Hallein mit etlichen Bergrettern nach Bayern zu den Barmsteinen gefahren und hatte sich zu Fuß auf den Weg zur Absturzstelle begeben, jedoch mussten sie nicht mehr eingreifen.
Anschließend brachte die Libelle einen Bergretter und einen Luftretter am variablen Tau zur Unglücksstelle. Diese seilten sich dann vom Hubschrauber ab. Noch im Schwebeflug wurde die Person in einen Bergesack verbracht und anschließend samt Luftrettern und Bergrettern ins Tal nach Kaltenhausen geflogen.
Derzeit laufen die Ermittlungen zum Unglückshergang. Gegen 12.30 Uhr war der Einsatz der Retter abgeschlossen.
