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Samstag, 8. August 2026

Trotz eines tödlichen Unfalls nach zweieinhalb Jahren Präventionsarbeit durch die Polizei Berchtesgaden kann diese als Erfolg gewertet werden.

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  • Berchtesgaden
  • Erstellt von Ferdinand Dörfler-Farthofer

Polizeichef: erfolgreiche Arbeit

 

Es ließ aufhorchen, als der Polizeichef von Berchtesgaden am Bürgerinformationsabend in Marktschellenberg berichtete, dass es an genau diesem Tag erstmals seit zweieinhalb Jahren zu einem tödlichen Verkehrsunfall im Dienststellenbereich der Polizei Berchtesgaden gekommen war.

AKTIVNEWS führte ein Exklusivgespräch mit Stefan Scharf, dem Dienststellenleiter und Chef der Polizei Berchtesgaden.

Grund war unter anderem der tragische Unfall auf der B305 in Marktschellenberg, bei dem ein 19-Jähriger mit sehr hohem Tempo gegen einen Alleebaum prallte und dabei sein Leben verlor.
Ein Journalist hatte noch versucht, den Fahrer aus dem brennenden PKW zu retten, doch ihm und auch der eintreffenden Feuerwehr aus Marktschellenberg war dies nicht möglich.

Vor über zweieinhalb Jahren war zuletzt im Dienststellenbereich von Berchtesgaden ein Verkehrsteilnehmer bei einem Unfall gestorben. Zwischenzeitlich hat es zwar etliche schwere Unfälle gegeben, aber auch diese Zahlen sind auf dem signifikanten Rückgang.

Ja, wir von der Polizei Berchtesgaden haben viele Beamt*innen extra in diesem Bereich fortgebildet und so auch die Tuning-Szene relativ in den Griff bekommen. So werden regelmäßig auf den beliebten Raser- und Poser-Strecken Schwerpunktkontrollen durchgeführt. Erst jüngst wurde wieder in Zusammenarbeit mit dem Ausbildungsinstitut der Polizei in Ainring eine Schwerpunktkontrolle durchgeführt. So wurden am Rossfeld und dem Obersalzberg von den Spezialisten Kontrollen durchgeführt und das Ergebnis war erschreckend. 
Jeder Vierte wurde beanstandet und verlor teilweise seine Zulassung für sein Gefährt. 
Es wurden Manipulationen an Auspuffanlagen, mangelnde Bremsen, fehlende Beleuchtung und vieles mehr beanstandet. 
Das Ergebnis waren über 50 Beanstandungen.

Auch die regelmäßigen Geschwindigkeitsüberwachungen zeigen ihre Wirkung, denn dabei werden regelmäßig Fahrer*innen beanstandet, die erheblich über die erlaubten Geschwindigkeiten fahren.

Nun hofft man, dass dieser tragische tödliche Unfall eine Ausnahme war und man keine weiteren Opfer im Dienststellenbereich beklagen muss. 
Zudem will man die Zahl der schweren Unfälle verringern und wird daher weiterhin Schwerpunktkontrollen durchführen.

Alle sind gerade zur Sommerzeit im Talkessel willkommen, doch die Landschaft sollte mit angemessenem Tempo und nicht mit Raserei genossen werden, so ein User jüngst zur Aktion der Polizei am Rossfeld. 

 

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