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Mittwoch, 14. Januar 2026

Wenn Eis und Kälte zum Risiko verleiten: die zugefrorene Berchtesgadener Ache in Niederalm.

  • Nachrichten Kategorien, Freie Fotografen, Salzburgs Berge, Gesellschaft & Kultur, Panorama, Einsatzdokumentationen
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  • Urstein
  • Erstellt von Ferdinand Dörfler-Farthofer

Der Gefahr wohl nicht bewusst

 

Es ist eine weiße, ebene Fläche, die zum Betreten verlockt, doch ist es gefährlich, da diese Eisschicht, anders als bei Seen, nicht zwangsläufig gleichmäßig gefroren ist, da darunter ein Gebirgsfluss fließt.

Die Berchtesgadener Ache ist im Bereich der Niederalmer Mündung zur Saalach in Urstein zugefroren. Das nutzen unzählige Erwachsene für ausgiebige Wanderungen auf dem Eis, aber auch Kinder, die das Risiko am geringsten einschätzen können, und sogar Familien beim Eislaufen und Spielen sind zu beobachten.
Das Besondere: Es ist nicht weit entfernt, sogar offen und nicht vereist, dort tummeln sich Enten und andere Vögel. Dass unter der Eisschicht das Wasser weiterhin fließt und die Eisdecke somit keine gleichmäßige Dicke hat, ist jenen wohl nicht ganz bewusst.

Wasserrettungen und Behörden warnen jedoch ausdrücklich davor, solche Eisflächen zu betreten. Bei einem Einbruch ist das Unter-die-Eisdecke-gezogen-werden noch eine zusätzliche Gefahr, denn gegen die Strömung des Wassers können sich eingebrochene Personen kaum wehren.

Ein Nachahmen ist also nicht zu empfehlen.

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